Es sollte der Segen für eine grüne Hochzeit gespendet werden! – und zwar für unseren Vorsteher Hirte Jürgen Jegminat und für „seine“ Manuela.
Daher hatte er nicht am Altar Platz genommen, sondern beide saßen in der ersten Reihe der Gemeinde.
Der Bischof diente mit dem Bibelwort aus 1. Petrus 4, Vers 10:
„Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat,
als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes."
Dieses Wort war auch das persönliche Bibelwort für das Brautpaar.
In seiner Predigt ging unser Bischof bereits auf das Brautpaar und den später folgenden Segen für die Beiden ein. Dabei bezog er sich auf das hohe Lied der Liebe aus 1. Korinther 13:
„Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.“
Unser Bezirksältester Jürgen Wiese ergänzte die Predigt.
Das Bußlied wurde von Katharina solistisch mit Klavierbegleitung vorgetragen, wobei die Gemeinde zu jeder Strophe den Refrain „ Gib mir ein neues, ungeteiltes Herz. Lege ein neues Lied in meinen Mund. Fülle mich neu mit deinem Geist, denn du bewirkst dein Lob in mir.“
In seiner Ansprache bezog sich der Bischof auf die Lebensumstände der Beiden – sind sie doch keine 20 mehr. Jeder hat seine Entwicklung und Erfahrung gemacht – und nun heißt es, sich auf den anderen einstellen. Jeder müsse wohl 50% abgeben, damit Platz für den „anderen“ da ist. Aber mit Gott in der Mitte wird dies keine Hürde sein!
Neuapostolische Kirche