Konfirmation - einmal ganz anders

Erst jetzt, am Sonntag,  8. November, konnte die diesjährige Konfirmation, coronabedingt durchgeführt werden. Unser Bezirksältester Jürgen Wiese hatte sich dafür angesagt.

Er diente mit dem  Bibelwort aus Hebräer 8, Vers 10:

„Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihren Sinn geben, und in ihr Herz will ich sie schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“

Auch für diesen Festgottesdienst galt das zwischen Kirchenleitung und Gesundheitsbehörden vereinbarte Corona-Schutzkonzept. Das bedeutet unter anderem, dass nur am Sitzplatz der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden darf, die Abstände von mindestens 1,50m zu haushaltsfremden eingehalten werden müssen und die Gemeindemitglieder nicht singen.

Zur Copredigt bat Bezirksältester Wiese den Konfirmandenlehrer Priester Reiner Nissen an den Altar.

Nach der Feier der Sündenvergebung trafen sich der Bezirksältester und Leonard vor dem Altar – alles mit weitem Abstand.  In seiner Ansprache beleuchtete Bezirksältester Wiese die Bedeutung des Namens Leonard: Der Name ist eine Form des Namens Leonhard und stammt vom althochdeutschen Wort le(w)o für Löwe sowie dem althochdeutschen harti für mutig ab, bedeutet also so viel wie mutig wie ein Löwe. (Quelle: Wikipedia).

Für seine musikalischen und sportlichen Aktivitäten habe Leonard Ziele, führte der Bezirksälteste Wiese weiter aus. Auch in unserem Glaubensleben haben wir Ziele!  Er ermunterte Leonard, sich weiterhin mit seinen Gaben in die Gemeinde einzubringen und „Vielleicht erfreust du mal die Geschwister mit einem Klaviervortrag!“

Nach dem Ablegen des Gelübdes vor Gott und den Gottesdienstbesuchern spendete der Seelsorger den Konfirmationssegen. Eine herzliche Umarmung danach war leider wegen der Hygienevorschriften nicht möglich.

 Bereits in der Predigt hatte er darauf hingewiesen, dass der heutige Tag ein besonderer Tag ist und Leonard schon andere besondere Tage erlebt hat und noch erleben wird.

Musikalisch wurde der Gottesdienst durch Orgelmusik und Sologesang (auf der Empore) mit Orgelbegleitung umrahmt.

Freunde und Familie, die nicht direkt in der Kirche teilnehmen konnten, verfolgten übers Internet per Video die Predigten und Segenshandlung am Altar.

Glück- und Segenswünsche konnte Leonard nach Gottesdienstende draußen auf dem Parkplatz bei strahlendem Sonnenschein entgegennehmen.