Ökumenische Ansgarvesper in der Anscharkirche

Am 3. Februar eines jeden Jahres wird zum Andenken Ansgars in Neumünster und anderen Orten Norddeutschlands eine Vesper gefeiert.

Der Benediktinermönch und spätere Erzbischof von Hamburg und Bremen verstarb am 3. Februar 865 in Bremen und war Missionsbischof für Skandinavien. Er gilt als Apostel des Nordens und wird in der römisch-katholischen und orthodoxen Kirche als Heiliger verehrt. Auch die evangelische und anglikanische Kirche erinnern an ihn.

So beteiligten sich die Mitglieder der Kleinen Ökumene Neumünster, zu der die evangelisch-Lutherische Kirche, die Römisch-Katholische Kirche, die Selbständig Evangelisch-Lutherische Kirche, die Neuapostolische Kirche, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) und die Freikirche der Siebenten Adventisten gehören, an dieser ökumenischen Vesper.

 

Propst Stefan Block eröffnete die Veranstaltung und erinnerte an das Leben und Wirken von Ansgar.

Die Lesung aus dem Lukasevangelium 24, Verse 13 bis 35, die durch Hirte Jegminat vorgenommen wurde, war die Grundlage für die kritische Predigt von Pastorin Nora Steen. "Auf dem Weg sein, liebe Schwestern und Brüder. Das ist aus meiner Sicht unsere christliche Mission im 21. Jahrhundert", war dabei eine der zielführenden Aussagen.

Auch die weiteren Beiträge der o. a. Teilnehmer zeigten, dass ein gemeinsames Ein-und Auftreten der christlichen Kirchen in der heutigen Zeit ein wichtiges Signal nach außen sein muss.